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Der Taupunkt ist diejenige Temperatur, bis zu der die Luft
bei gleich bleibendem Luftdruck und Wasserdampfgehalt abgekühlt werden muss,
damit Feuchtesättigung (Kondensation bzw. Taubildung)
eintritt.
Der Taupunkt ist ein wichtiger Indikator für die Vorhersage für Dunst, Nebel oder Wolkenbildung (Wolkenuntergrenze).
Liegen z.B. Taupunkt und Lufttemperatur in den Abendstunden sehr nahe beieinander, ist die Wahrscheinlichkeit von Nebelbildung während der Nacht sehr hoch.
Ebenso ist es möglich, mit dem Taupunktwert die tiefsten Nachttemperaturen vorherzusagen. Vorausgesetzt es ziehen während der Nacht keine neuen Wetterfronten auf, gibt der Taupunkt-Wert am Abend, die tiefste Temperatur der Nacht an. Die bei der Taubildung freiwerdende latente
Kondensationsenergie wirkt einer schnellen Temperaturabnahme entgegen und
dämpft den Effekt der Abkühlung daher ab
Im Wetterdienst wird meist die Taupunktsdifferenz (engl.
"spread") (Differenz zwischen Lufttemperatur und
Taupunkt) als Maß für die Luftfeuchtigkeit verwendet.
Ist der Spread groß, ist die Luft relativ trocken, ist er
klein, ist die Luft relativ feucht; ist er Null, herrscht Sättigung (100%
relative Feuchte).
Die Höhe der Wolkenuntergrenze kann aus der Taupunktsdifferenz
annährend bestimmt werden. Gilt nur für Cumulus (Haufenwolke)
und Cumulonimbus
(Regenwolke) .
Wolkenuntergrenze = (Lufttemperatur-Taupunkt)*123
m
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